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Stachelbeere: Erfrischend säuerlich

Je nach Sorte sind Stachelbeeren rot, gelb, weiß oder grün. Sie sind erfrischend säuerlich und tragen in Wirklichkeit Dornen, keine Stacheln
aktualisiert am 26.06.2014

Stachelbeeren stammen vermutlich aus Asien

Shotshop/Matha

Inhaltsstoffe von Stachelbeeren: Unter anderem Vitamin C

Stachelbeeren enthalten Vitamin C. Auch Vitamine der B-Gruppe stecken in den Beeren. Die B-Vitamine haben wichtige Funktionen im Stoffwechsel. An Mineralien sind zum Beispiel Kalium, Kalzium und Magnesium enthalten. Kalium spielt unter anderem für die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven eine Rolle. Kalzium ist wichtig für gesunde Knochen.

Herkunft der Stachelbeere: Obststrauch mit Tradition

Die ursprüngliche Heimat der Stachelbeere ist vermutlich Asien. In Europa wird sie etwa seit dem 14. Jahrhundert angebaut. Heute sind mittel- und osteuropäische Länder führend in der Produktion.

Botanik: Dornen, keine Stacheln

Die Stachelbeere wächst an Sträuchern mit dem botanischen Namen Ribes uva-crispa aus der Pflanzenfamilie der Stachelbeergewächse. Ihren deutschen Namen hat sie von den Stacheln, die botanisch gesehen allerdings Dornen sind. Die Sträucher fühlen sich im Halbschatten am wohlsten und bevorzugen einen nährstoffreichen, mäßig trockenen Boden. Ein bis anderthalb Meter hoch werden die Gehölze und sind sommergrün. Ihre Wuchsform kann die eines Strauchs, einer Hecke oder eines Hochstämmchens sein. Die Äste kennzeichnet eine abschilfernde, korkige Außenhaut. Sie stehen bogig oder seitwärts ab. Die behaarten Blätter werden bis zu drei Zentimeter lang. Sie sind rundlich und tief gelappt.

Stachelbeersträucher blühen von April bis Mai. Ihre glockenähnlichen Blüten fallen mit ihrer weißlich-grünen bis rötlichen Farbe kaum auf. Fliegen und Bienen bestäuben sie. Ab Juni entwickeln sich behaarte Früchte, die bei Zuchtformen etwa kirschgroß sind. Die Beeren hängen einzeln an den Ästen und sind je nach Sorte rot, gelb, weiß oder grün. Ihre Schale ist fest und derb und scheint durch. Je nach Sorte sind Stachelbeeren anfällig für Mehltau. Befallene Früchte sind ungenießbar.

Stachelbeeren-Saison: Im Juni geht’s los

Die Haupterntezeit in Deutschland ist von Juni bis August. Wann die Früchte genau reifen, hängt von der Sorte ab. Wer einige Beeren vor der eigentlichen Reife erntet, verbessert die Fruchtqualität.

Lagerung: Je härter, desto länger

Je nach Reifegrad können Stachelbeeren unterschiedlich lange aufbewahrt werden. Sehr reife, weiche Früchte sind nur kurz haltbar. In Abhängigkeit vom Reifegrad sind Stachelbeeren im Kühlschrank einige Tage lang lagerungsfähig. Generell gilt: Die Beeren nebeneinander und nicht übereinander anordnen.

Tipps zur Zubereitung von Stachelbeeren

Stachelbeeren sind frisch ein Genuss. Die Kerne kann man mitessen. Beliebt sind Stachelbeeren auch als Belag für Torten und Kuchen. Alternativ lässt sich eine Kaltschale, ein Süßmost oder ein Dessertwein daraus herstellen. Aus dem Obst lässt sich auch ein Chutney zubereiten, das zu Fleischgerichten serviert wird. Die Früchte eignen sich auch zum Einkochen für Marmelade, Gelee und Kompott.

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Nährwerttabelle: Stachelbeere (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
37

Fett


gesamt (g)
Spuren

Kohlenhydrate


gesamt (g)
7

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
2
Kalium (K)
200
Calcium (Ca)
30
Magnesium (Mg)
15
Phosphat (P)
30
Eisen (Fe)
0,6
Zink (Zn)
0,1

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
110
Vitamin E (mg)
0,6
Vitamin B1 (mg)
0,02
Vitamin B2 (mg)
0,02
Vitamin B6 (mg)
0,02
Folsäure (µg)
20
Vitamin C (mg)
35

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle



Bildnachweis: Shotshop/Matha

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