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Rote Bete: Gesunde Rübe

Ob als Saft, als rohes Gemüse oder gekocht – die rote Bete ist ein sehr beliebtes Gemüse. Der natürliche Farbstoff Betanin ist für die leuchtende Farbe der Roten Rübe verantwortlich
aktualisiert am 14.07.2014

Rote Rüben sind als Gemüse und in Salaten beliebt

Thinkstock/iStockphoto

Inhaltsstoffe: Rote Bete – ein natürlicher Lebensmittelfarbstoff

Die Rote Bete – auch Rote Rübe genannt enthält zum Beispiel Folsäure und B-Vitamine. Schon früher wurde die Rote Bete als Färberpflanze verwendet, auch heutzutage dient sie als Lebensmittelfarbstoff (E162) – etwa bei Heringssalaten. Das Purpur des Fruchtfleisches kommt vom Betanin. Verzehrt man größere Mengen des Gemüses, kann sich der Urin oder Stuhl für kurze Zeit rötlich färben.
Rote Bete enthalten relativ viel Oxalsäure. Wer zur Bildung von Nierensteinen neigt, sollte dies beachten und Rote Bete nur in geringen Mengen oder gar nicht verzehren. Am besten halten betroffene Personen dazu Rücksprache mit ihrem Arzt. Aus Düngemitteln und dem Boden speichert die Rote Bete zudem Nitrate. Nitrate können sich unter bestimmten Bedingungen in gesundheitlich bedenkliches Nitrit beziehungsweise Nitrosamine umwandeln. Säuglinge unter fünf Monaten sollten daher keinenfalls Rote Bete erhalten. Auch Erwachsene sollten Rote Rüben nicht in übermäßigen Mengen und nicht täglich verzehren, sondern auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten.

Herkunft: Rote Bete stammt aus dem Mittelmeerraum

Die Rote Bete kommt ursprünglich wohl aus dem Mittelmeerraum, sie bevorzugt deshalb ein gemäßigtes Klima. Bereits vor 2000 Jahren verwendete man sie als Nahrungsquelle sowie als Heilpflanze. Nach Mitteleuropa brachten sie schließlich die Römer.

Botanik: Es gibt rote und weiße Rüben

Beta vulgaris subsp. Vulgari ist eine zweijährige krautige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sich die Rübe durch eine Verdickung des Sprossachsen-Abschnitts unterhalb der Keimblätter. Je nach Sorte ist sie rund, mehr oder weniger bauchig oder zylindrisch. Neben der bekannten roten Sorte gibt es auch eine weiße sowie eine besonders kleine Art der Roten Bete.

Saison: Rote Bete gibt's das ganze Jahr

Obwohl es sich um ein klassisches Wintergemüse handelt, wird die Rote Bete in Deutschland das ganze Jahr über angeboten. Etwa ab Ende August kann man die ausgewachsenen Knollen ohne die Blätter kaufen. Rote Bete wird häufig zur Herstellung von Konserven, Tiefkühlware und Säften verwendet. Hauptanbaugebiete sind neben Deutschland Länder wie die Niederlande, Frankreich, Polen und Skandinavien.

Lagerung: Gerne kühl

Ungefähr eine Woche hält sich das rohe Gemüse im Kühlschrank, wenn man es in Folie mit Luftlöchern einschlägt.

Tipps zur Zubereitung: Gummihandschuhe tragen

Beim Kauf frischer Ware sollte die Rübe prall, saftig und unbeschädigt sein, mit einer glatten, einheitlich gefärbten Oberfläche. Bei der Zubereitung empfiehlt es sich, Gummihandschuhe zu tragen, um Flecken auf Haut und Kleidung zu vermeiden. Die frische Knolle unter fließendem Wasser abwaschen, die Blätter entfernen. Dann im Ganzen kochen. Wenn die Knolle gar ist – je nach Größe kann das durchaus 60 Minuten dauern –, unter kaltem Wasser abschrecken. Erst nach dem Kochen wird die Rote Bete je nach Rezept geschält oder geschnitten.
Die Rote Bete mit ihrem süß-sauren Aroma kann unter anderem roh für Salate verwendet werden oder gekocht als Gemüsebeilage. Sie ist zum Beispiel unverzichtbare Zutat von Labskaus, einem Fleischgericht, das in Norddeutschland und Nordeuropa Kultstatus genießt. Auch die aus Osteuropa stammende Borschtsch-Suppe ist nicht denkbar ohne Rote Rüben. Außerdem ist der Saft der Roten Bete ist sehr beliebt.

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Nährwerttabelle: Rote Bete (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
41

Fett


gesamt (g)
Spuren

Kohlenhydrate


gesamt (g)
9

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
60
Kalium (K)
410
Calcium (Ca)
15
Magnesium (Mg)
20
Phosphat (P)
45
Eisen (Fe)
0,9
Zink (Zn)
0,4

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
10
Vitamin E (mg)
0,1
Vitamin B1 (mg)
0,02
Vitamin B2 (mg)
0,04
Vitamin B6 (mg)
0,05
Folsäure (µg)
80
Vitamin C (mg)
10

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle



Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

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