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Romana-Salat: Knackiger Klassiker

Romana-Salat ist vermutlich einer der ältesten Salate der Welt. Die leicht herb schmeckenden Blätter sind eine Zutat im Ceasar Salad
01.12.2014

Romana-Salat: feinherb und knackig

Fotolia/Cpro

Inhaltsstoffe: Kalorienarmer Salat

Romana-Salat, auch Römischer Salat und Bindesalat genannt, besteht hauptsächlich aus Wasser und hat relativ wenig Kalorien. Er enthält aber etwas mehr Mineralstoffe als Eisberg- oder Kopfsalat.

Wie alle Salate kann auch Romana-Salat Nitrat enthalten, das im Körper in schädliches Nitrit umgewandelt werden kann. Besonders problematisch ist dieses für Säuglinge und Kleinkinder, sie sollten möglichst wenig davon zu sich nehmen.

Herkunft des Romana-Salats: Sehr alte Salatsorte

Romana-Salat ist wahrscheinlich schon etliche Jahrhunderte vor Christi Geburt als Gemüse kultiviert worden. Wissenschaftler vermuten, dass der Römische Salat mit die älteste Form des Gartensalats darstellt. Andere Salate, wie etwa der Kopfsalat, sind vermutlich später entstanden.

Er wird auch Bindesalat genannt, weil die Blätter früher zusammengebunden wurden: So sollte das Herz des Salatkopfs gelb bleiben. Bei den heutigen Sorten muss das Büschel nicht mehr gebunden werden. Über das Römische Reich erreichte der Salat den Westen – und erhielt so seinen Namen.

Botanik: Länglicher Gartensalat

Romana-Salat (Lactuca sativa var. longifolia) gehört zur Lattich-Gruppe (Lactuca-Gruppe), die einen Milchsaft absondert. Dieser weiße Saft enthält die Bitterstoffe Lactucin und Lactucopicrin.

Das Gemüse hat einen länglichen Kopf und frische grüne Blätter, die ziemlich fest sind. Vor allem die Mittelrippen sind sehr fest und deutlich stärker ausgeprägt als bei anderen Salatsorten. Bis zu einem Kilogramm schwer wird der Römische Salat, der eine Varietät des Gartensalats ist.

Deutlich leichter ist eine Unterart des Römischen Salats: "Little Gem" (auch Sucrine genannt) wird im Handel als Salatherz angeboten, da die umgebenden Blätter bereits weggeschnitten wurden. Sie wiegen zwischen 125 und 250 Gramm. Die Blätter des Salatherzes sind zart und schmecken süßer.

Saison des Romana-Salats: Heimische Ware von Mai bis November

Aus Deutschland ist der Salat von Anfang Mai bis Ende November erhältlich, italienischen Romana-Salat genießen wir von Oktober bis Mai.

Lagerung: Kühl aufbewahren

Römischer Salat lässt sich ein paar Tage lang im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Tipp: Salat im Kühlschrank nicht austrocknen lassen, also in einer Kunststoffdose, einer Folie oder einem feuchten Tuch lagern.

Tipps zur Zubereitung: Caesar Salad ausprobieren!

Romana-Salat passt zu vielen Salatrezepten. Die Salatherzen schmecken etwas milder und süßer, die äußeren Blätter weisen einen feinherben Geschmack auf. Der Salat verträgt wegen seines feinen Eigengeschmacks auch würzigere Zutaten wie etwa Oliven oder Ziegenkäse. Romana-Salat kann man auch gedünstet genießen. Vor allem in der Mittelmeerküche werden die dicken Blätter oft wie Spinat oder Mangold als Beilage gereicht.

Genießer wissen es schon: Der Bindesalat ist eine der Grundzutaten des berühmten Caesar's Salad aus den USA. Zusammen mit Parmesan und einem reichhaltigen Dressing ist er inzwischen zu einem Klassiker der amerikanischen Küche geworden.

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Bildnachweis: Fotolia/Cpro

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