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Papaya: Süß und gesund

Papayas enthalten wenig Kalorien, aber eiweißspaltende Enzyme. Das rötlich-orangefarbene Fruchtfleisch schmeckt sehr süß. Die Exoten bekommt man ganzjährig im Supermarkt
aktualisiert am 14.02.2014

Ein ganzjährig erhältlicher Exot: Papaya

Shotshop/Monica Photo

Inhaltsstoffe: Besonders viel Vitamin C

Die Tropenfrucht besteht zu 87 Prozent aus Wasser und ist mit 32 Kalorien pro hundert Gramm alles andere als ein Dickmacher. Papayas sind bekannt für ihre eiweißspaltenden Enzyme, vor allem Papain. Papain soll die Verdauung fördern und leicht abführend wirken.

Die Papaya ist auch eine Vitamin-C-Bombe: In 100 Gramm Papaya stecken 80 Milligramm Vitamin C – der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 100 Milligramm. Eine Frucht enthält damit mehr Vitamin C, als der Körper pro Tag benötigt. Weitere Inhaltsstoffe sind Provitamin A, Phosphor, Kalzium, Eisen und Natrium. Mit 190 Milligramm pro hundert Gramm ist die Papaya ein guter Kalium-Lieferant.

Herkunft: Die Papaya, der "Baum der Gesundheit"

Die Papaya ist im tropischen Mittelamerika und Südmexiko zu Hause. Die Indianer Mittelamerikas und Brasiliens pflanzten die Pflanze bereits in Zeiten vor Kolumbus an. Spanische Seefahrer entdeckten den Melonenbaum in Panama und nahmen ihn mit auf die Westindischen Inseln. Mitte des 16. Jahrhunderts gelang die Papaya nach Manila, Ende des 18. Jahrhunderts nach Asien. Ihr Name geht wahrscheinlich auf das Wort ababai zurück, was bei den karibischen Ureinwohnern so viel wie "Baum der Gesundheit" hieß.

Botanik: Eine kalorienarme Melonenbaumfrucht

Carica papaya gehört zur Familie der Melonenbaumgewächse (Caricaceae) und wird auch Baummelone, Melonenbaum oder Papayabaum genannt. Sie ist die Beerenfrucht eines verholzten, latexhaltigen Krautes, das wie ein Baum geformt ist, schnell wächst und drei bis vier Meter hoch wird. An den Spitzen der hohlen grünen oder purpurfarbenen Kraut-Stämme wächst ein Schopf mit großen, tief eingeschnittenen, langstieligen Blättern. Die Papaya trägt fleischige, gut riechende Blüten. Die runden bis birnen- oder zylinderförmigen Früchte befinden sich direkt am Stamm.

Vertreter der hawaiianischen Papaya werden bis zu 500 Gramm schwer. Die bei uns bekannteste Sorte heißt Solo und hat sehr süßes, rötlich-orangefarbenes Fruchtfleisch. Die mexikanische Papaya trägt Früchte, die durchaus einmal fünf Kilogramm schwer sein können. Diese XXL-Papayas werden nicht exportiert, sondern regional verkauft und verwertet.

Die ledrige, dünne und empfindliche Haut der Papaya ist in unreifem Zustand dunkelgrün. Während die Frucht reift, wechselt ihre Farbe über gelbgrün bis gelborange. Das sehr saftige, melonenartige Fruchtfleisch besteht aus einer zwei bis fünf Zentimeter dicken Schicht. Seine Farbe ist hellgelb bis rosarot.

Der Exot schmeckt süß, aber ein wenig eintönig, weil er keine Fruchtsäuren und deshalb wenig Aroma besitzt. In der Mitte der Frucht befinden sich die schwarzen Samenkörner. Anbaugebiete: feuchte Tropen und Subtropen ohne Frost.

Papaya-Saison: Immer im Obstregal

Papayas werden das ganze Jahr lang angeboten. Lieferanten sind zum Beispiel Brasilien, Ecuador, Thailand, Ghana. Beim Kauf sollte man darauf achten, ob noch unreife Papayas gelbe bis orangefarbene Flecken haben. Dann können sie noch nachreifen.

Lagerung: Papayas mögen es warm

Der Exot reagiert empfindlich auf Druck und Kälte. Deshalb sollten die Früchte nicht bei einer Temperatur von unter sieben Grad gelagert werden.

Tipps zur Papaya-Zubereitung

Die Früchte können wie Gemüse gekocht werden. Reife Papayas schmecken gut mit Limettensaft, Zucker und Ingwer in Obstsalaten und Süßspeisen. Hierzu die Frucht halbieren und die Kerne mit einem Löffel herausschaben. Papayas punkten auch als Vorspeise mit rohem Schinken umwickelt oder mit Krabben in pikanten Salaten. Ebenso sind sie als Konfitüre, Chutney, Trockenfrüchte oder Konserven erhältlich. Weitere Verwendungsmöglichkeiten: für eine exotische Note in Fleisch-, Fischgerichten und Currys oder als Bestandteil von Multivitaminsäften.

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Nährwerttabelle: Papaya (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
32

Fett


gesamt (g)
Spuren

Kohlenhydrate


gesamt (g)
7

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
2
Kalium (K)
190
Calcium (Ca)
20
Magnesium (Mg)
40
Phosphat (P)
15
Eisen (Fe)
0,4
Zink (Zn)
0,2

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
165
Vitamin E (mg)
0,2
Vitamin B1 (mg)
0,03
Vitamin B2 (mg)
0,04
Vitamin B6 (mg)
0,03
Folsäure (µg)
2
Vitamin C (mg)
80

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle



Bildnachweis: Shotshop/Monica Photo

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