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Litschi: Liebesfrucht aus China

Sie enthalten unter anderem Vitamin C, Folsäure und Kalium. Zudem sind Litschis sehr saftig
aktualisiert am 03.12.2013

Außen hart, innen safttig: Litschis

Thinkstock/iStockphoto

Inhaltsstoffe der Litschi: Viel Vitamin C

Nicht nur wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes sind Litschis gesund. Die enthaltenen B-Vitamine unterstützen verschiedene Stoffwechselfunktionen. Daneben ist Folsäure und Kalium in Litschis enthalten. Kalium ist unter anderem für die Erregbarkeit von Muskel- und Nervenzellen wichtig. Aber auch die Mineralstoffe Kalzium und Magnesium finden sich in dem Obst.

Herkunft der Litschi – China

Ursprünglich stammen Litschis vermutlich aus Südchina. Dort werden sie seit etwa 2000 Jahren angebaut und gelten als Liebesfrucht. Auch noch heute stammen die Früchte überwiegend aus Asien. Hauptproduzenten dort sind China, Indien und Thailand. Außer in Asien kultivieren zum Beispiel Menschen in Madagaskar, Südafrika, USA, Mauritius, Kenia, Israel, Australien und Brasilien den Obstbaum.

Botanik: Litschis reifen in Rispen

Der Litschibaum (Litchi chinensis) aus der Familie der Seifenbaumgewächse ist immergrün und wächst langsam. Bis zu 2000 Jahre kann er alt werden. Er erreicht in seinem langen Leben Wuchshöhen von bis zu zwölf Metern. Die Bäume haben eine buschige Gestalt. Sie tragen zehn bis 25 Zentimeter lange, paarig gefiederte Laubblätter. Auffällig sind die graue Borke und die braunrot gefärbten Zweige.

Die Blüten duften stark. Sie sind gelblich-weiß, manchmal auch in sehr hellen Grüntönen gefärbt. Bestäubt werden sie von Insekten. Aus befruchteten Blüten entwickeln sich nach etwa drei Monaten die Früchte.

Ein älterer Baum kann bis zu 150 Kilogramm davon pro Jahr liefern. Bis zu 30 Litschis hängen in Rispen zusammen. Die Früchte sind rosafarben, rot oder bräunlich. Sie erreichen mit ihren 2,5 bis 4 Zentimetern Länge etwa die Größe einer Pflaume. Litschis sind oval, rund oder herzförmig.

Die dünne Schale besteht aus zahlreichen Segmenten mit vielen, zum Teil scharfen Ausstülpungen. Im Inneren jeder Frucht befindet sich ein etwa zwei Zentimeter großer, dunkelbrauner Samenkern. Den Samen umgibt der fleischige essbare Mantel. Botaniker sprechen hier nicht vom Fruchtfleisch, sondern vom Samenmantel, dem Arillus. Er duftet aromatisch nach Rosen und schmeckt süßsäuerlich.

Litschi-Saison: Von Jahreszeiten unabhängig

Da Litschis weltweit angebaut werden, sind sie nahezu ganzjährig bei uns erhältlich. Die Erntezeit beträgt nur wenige Wochen. In den Wintermonaten stammt die Ware überwiegend aus afrikanischen Ländern wie Madagaskar, im Frühjahr aus Thailand und von Juli bis September aus Israel.

Lagerung der Litschi: Kühlung ist wichtig

Litschis verderben schnell bei Zimmertemperatur, daher am besten frisch essen. Geöffnetes Obst sofort verzehren. In einem Plastikbeutel im Kühlschrank lassen sich unversehrte Früchte einige Zeit aufbewahren.

Tipps zur Zubereitung

Vollreife Litschis lassen sich wie ein gekochtes Ei pellen. Das zarte Fruchtfleisch schmeckt pur am besten. Die Südfrüchte verfeinern zudem Obstsalate und süße Nachspeisen. Als fruchtige Dekoration verschönern sie Cocktails und Bowlen. Für eine raffinierte Vorspeise die entsteinten Litschis mit einer herzhaften Creme füllen. Als Zugabe zu Reis-, Fisch- oder Fleischgerichten munden die Exoten ebenfalls.

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Nährwerttabelle: Litschi (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
74

Fett


gesamt (g)
Spuren

Kohlenhydrate


gesamt (g)
17

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
2
Kalium (K)
190
Calcium (Ca)
10
Magnesium (Mg)
10
Phosphat (P)
35
Eisen (Fe)
0,4
Zink (Zn)
0,2

Vitamine


Vitamin E (mg)
0,3
Vitamin B1 (mg)
0,05
Vitamin B2 (mg)
0,05
Vitamin B6 (mg)
0,01
Folsäure (µg)
25
Vitamin C (mg)
40

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle



Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

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