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Kresse: Vitaminlieferant auf der Fensterbank

Kresse ist einfach zu züchten, sie wächst sogar auf Watte oder Küchenpapier. Das grüne Kraut schmeckt ein bisschen wie Senf oder Rettich und liefert unter anderem Vitamin C
aktualisiert am 10.06.2014

Kresse schmeckt am besten frisch geerntet

Thinkstock/iStockphoto

Inhaltsstoffe: Kresse enthält Vitamin C

Gartenkresse enthält Vitamin C. Das Vitamin ist unter anderem am Aufbau von Bindegewebe und Knochen beteiligt. Auch enthalten sind Vitamine der B-Gruppe. In Kresse kommen daneben Kalium und Kalzium sowie Eisen vor. Kalzium ist zum Beispiel gut für die Knochen, während Eisen eine wichtige Rolle für die Blutbildung spielt. Der scharfe und würzige Geschmack der Kresse geht auf Senfölglykoside zurück.

Herkunft: Kresse ist eine alte Nutzpflanze

Die ursprüngliche Heimat der Gartenkresse liegt in Vorder- oder Zentralasien. Schon in der Antike war sie als Gewürz- und Heilpflanze bekannt. Im Mittelalter empfahl Kaiser Karl, das Kraut in den Klostergärten anzupflanzen. Da die Kresse sehr anspruchslos ist, lässt sie sich weltweit bei fast jedem Klima anbauen.

Botanik: Kresse wächst sehr schnell

Die Gartenkresse Lepidium sativum aus der Familie der Kreuzblütengewächse ist eine einjährige Pflanze. In der Natur kann Kresse bis zu einem halben Meter hoch werden. Sie bildet feine, spindelförmige Wurzeln aus. Die Stängel sind kahl und nach oben verzweigt. Die Blätter der Kresse sind unregelmäßig gefiedert. Angeordnet sind sie wechselständig.

Gegessen werden meistens nur die als erstes erscheinenden zarten Keimblätter. Sie sind dreizählig gefingert. Selten zu Gesicht bekommen die meisten Menschen die weißen bis rosafarbenen Blüten. Sie haben je vier Kronblätter und stehen in Trauben zusammen. Blütezeit ist von Juni bis August. Aus den Blüten entwickeln sich Schoten. Darin enthalten sind die sehr kleinen Samenkörner der Kresse. Das Gewürzkraut ist überaus anspruchslos und kann sogar auf Watte oder Küchenpapier gedeihen. Es keimt und wächst sehr schnell. Nach etwa einer Woche kann geerntet zu werden.

Saison: Kresse ist eine ganzjährige Vitaminquelle

Im Freiland beginnt die Erntezeit von Kresse im Frühjahr und endet im Herbst. Im Winter lässt sich das zarte Kraut in der Wohnung ziehen. Vorgezogene Kresse in kleinen Kartons gibt es ganzjährig zu kaufen.

Lagerung: Kresse nach Bedarf frisch ernten

Kresse ist nur für den frischen Verzehr geeignet. Um immer Nachschub zu haben, lässt sie sich zum Beispiel auf der Fensterbank anbauen.

Tipps zur Zubereitung: Aufs Brot, zu Quark oder Saucen

Kresse am besten frisch ernten. Dazu das Kraut knapp über der Erde mit einer Schere abschneiden. Anschließend waschen. Gartenkresse schmeckt würzig und leicht scharf. Sie erinnert mit ihrem Aroma an Senf und Rettich. Als Gewürzkraut ist sie beliebt in Brotaufstrichen und schmeckt besonders gut mit Frischkäse oder Quark. Klassisch ist ein Butterbrot mit Kresse. Salate und Eierspeisen verleiht sie eine würzige Note.

Auch lecker: Kresse auf eine warme Suppe streuen oder auf Saucen für Fleisch, Fisch oder Nudeln. Auch zu Rohkost wie Tomaten passt das Kraut. Sogar ein Kräuteressig lässt sich damit herstellen. Mit anderen Kräutern sollte Kresse allerdings nicht gemischt werden, ihre starke Würze überdeckt sonst deren Aromen.

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Nährwerttabelle: Kresse (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
35

Fett


gesamt (g)
1

Kohlenhydrate


gesamt (g)
2

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
5
Kalium (K)
550
Calcium (Ca)
215
Magnesium (Mg)
40
Phosphat (P)
40
Eisen (Fe)
2,9
Zink (Zn)
0,2

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
2190
Vitamin E (mg)
0,7
Vitamin B1 (mg)
0,15
Vitamin B2 (mg)
0,20
Vitamin B6 (mg)
0,30
Folsäure (µg)
110
Vitamin C (mg)
60

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle



Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

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