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Knollensellerie: Knorrige Knolle

Knollensellerie sollte man nicht unterschätzen. Er schmeckt in Suppen oder als Gemüsebeilage, aber auch als Salat
aktualisiert am 27.07.2014

Die vielen Nebenwurzeln des Knollenselleries lassen ihn knorrig wirken

Thinkstock/Hemera

Inhaltsstoffe: Viele Vitamine und Mineralien

Der Knollensellerie enthält verschiedene Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin E. An Mineralstoffen und Spurenelementen enthält Sellerie zum Beispiel Kalium, Eisen und Kalzium. Eisen ist wichtig für die Blutbildung, Kalzium stärkt unter anderem Knochen und Zähne.

Herkunft: In Ägypten als Grabbeigabe genutzt

In seiner wilden Form kommt der Sellerie ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Im alten Ägypten dienten die Blätter und Blüten des wild wachsenden Selleries als Grabbeigaben und als Heilpflanze. Bei den Römern wie bei den Griechen war die Pflanze dem Gott der Unterwelt geweiht. Der Knollensellerie wurde erst im frühen Mittelalter in Europa bekannt und als Arzneipflanze genutzt. Bis zum 18. Jahrhundert baute man ihn ausschließlich in Hof- und Klostergärten an.

Botanik: Viele Nebenwurzeln

Apium graveolens var. rapaceum ist eine Rübe aus der Familie der Doldenblütler. Die Knolle dieses Wurzelgemüses ist meist rundlich und kann bis zu 20 cm breit und bis zu einem Kilogramm schwer werden. Die schützende Schale ist gelblich-weiß bis grau-braun und hat aufgrund der vielen Nebenwurzeln ein knorriges Erscheinungsbild. Das weiße bis cremefarbene Fruchtfleisch ist von fester bis schwammiger Konsistenz.

Saison: Knollensellerie wird im Herbst geerntet

Knollensellerie bekommt man das ganze Jahr über. Er wird hauptsächlich im Freilandanbau produziert und meist ab Oktober geerntet. Etwa jede vierte Knolle wird industriell für Sauerkonserven weiterverarbeitet oder getrocknet. Importiert wird fast ausschließlich aus den Niederlanden, um die Versorgungslücke zwischen Januar und Juni zu füllen.

Lagerung: Angeschnittene Flächen abdecken

Kühl und trocken, ohne Blätter und Wurzeln, so lagert man dieses Gemüse am besten. Angeschnitten hält er sich noch eine Weile im Kühlschrank, wenn die Schnittflächen zum Beispiel mit Frischhaltefolie abgedeckt sind.

Tipps zur Zubereitung: Als Gemüse, Suppe oder Salat

Zum Verfeinern von Suppen ist Sellerie nahezu unverzichtbar. Kombiniert mit Porree und Möhren ist er eine äußerst beliebte herzhafte Gemüsebeilage zu Braten oder Rouladen, als Suppengrün kommt noch Petersilie hinzu. Auch für Rohkostsalate eignet sich Knollensellerie bestens. Im Waldorfsalat etwa ist er neben Walnüssen und Äpfeln ein fester Bestandteil.

Für die Zubereitung wird die Knolle von den Blättern befreit und großzügig geschält. Die Garzeit verkürzt sich erheblich, wenn man nicht die ganze Knolle verwendet, sondern sie in einzelne Scheiben oder Würfel schneidet. Diese sollten alle die gleiche Größe haben, damit sie gleichzeitig fertig sind.

 

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Nährwerttabelle: Knollensellerie (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
18

Fett


gesamt (g)
Spuren

Kohlenhydrate


gesamt (g)
2

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
80
Kalium (K)
415
Calcium (Ca)
50
Magnesium (Mg)
15
Phosphat (P)
70
Eisen (Fe)
0,4
Zink (Zn)
0,4

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
15
Vitamin E (mg)
0,5
Vitamin B1 (mg)
0,04
Vitamin B2 (mg)
0,07
Vitamin B6 (mg)
0,20
Folsäure (µg)
75
Vitamin C (mg)
8

 

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle



Bildnachweis: Thinkstock/Hemera

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