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Maulbeere: Echte Powerfrucht

In Asien spielen Maulbeeren bei der Seidenraupenzucht eine wichtige Rolle. Bei uns sind sie – getrocknet oder verarbeitet – eine ausgefallene Zutat für Müslis und Desserts
07.08.2015

Es gibt weiße, rote und schwarze Maulbeeren. Sie unterscheiden sich im Aroma

Panthermedia/Volff

Inhaltsstoffe der Maulbeere: Voller Vitamine

Die Maulbeere enthält einige Vitamine, unter anderem Vitamin C, und das Antioxidant Resveratrol. Daneben kommen verschiedene Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink und Mangan in ihr vor.

Herkunft: Kultiviert zur Seidenraupenzucht

Die bei uns am häufigsten vorkommenden Maulbeerbaum-Arten stammen ursprünglich aus Asien und Nordamerika. Die Asiaten bauen die Pflanzen bereits seit Jahrhunderten für die Seidenraupenzucht an. In Europa gehörten die Römer zu den ersten, die die Bäume nutzten. In Deutschland sind die dekorativen Bäume selten anzutreffen. Vereinzelt finden sie sich in Parkanlagen und Alleen. Besser gedeihen sie in wärmeren Regionen Asiens und Nordamerikas.

Botanik: Beeren in schwarz, rot, weiß

Maulbeerbäume sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Maulbeergewächse. In Europa sind heute vor allem drei Arten geläufig: die Weiße Maulbeere Morus alba, die Schwarze Maulbeere Morus nigra und die Rote Maulbeere Morus rubra. Die Bäume oder Sträucher erreichen Wuchshöhen von sechs bis 15 Metern. Die knorrigen Äste bilden eine recht kompakte Krone. Die Gehölze sind sommergrün, verlieren also ihr Laub vor dem Winter. Blätter und Blüten wachsen gleichzeitig ab April. Das Laub der Weißen Maulbeere dient als Nahrung für die Raupen des Seidenspinners.

Als Fruchtlieferanten sind die Schwarze und Rote Maulbeere besser geeignet. Bei den Beeren handelt es sich im botanischen Sinne um Steinfruchtverbände. Viele kleine Steinfrüchte gehen dabei aus einem Blütenboden hervor und scheinen zusammen eine Frucht zu bilden. Die Beeren reifen nacheinander, sodass sie nur allmählich, nicht aber alle auf einmal geerntet werden können. Die Früchte erinnern von der Form her an längliche Himbeeren oder Brombeeren. Sie sind beim Ernten oft so weich, dass ihr Saft austritt und die Hände rot färbt.

Saison: Vollreif geerntet ein Genuss

Die beste Erntezeit ist Anfang August bis Ende September. In Deutschland sind frische Maulbeeren allerdings nur selten erhältlich. Die Früchte sind zu empfindlich, um sie auf längeren Strecken zu transportieren. Importware kommt daher meistens in getrockneter oder verarbeiteter Form zu uns.

Durch das Trocknen werden die Maulbeeren fester. Außerdem sehen sie dann eher glasig aus, die Farbe ändert sich in Ocker- und Gelbtöne.

Lagerung: Maulbeeren sind sehr empfindlich

Maulbeeren sind frisch sehr empfindlich und verderben leicht. Nach der Ernte also besser sofort verarbeiten.

Tipps zur Zubereitung: Getrocknet, frisch oder verarbeitet

Die Früchte unterscheiden sich geschmacklich je nach Sorte. Die Früchte der Weißen Maulbeere gelten als eher fad. Aromatischer sind die der Roten und Schwarzen Maulbeere. Aus ihnen können zum Beispiel Saft, Konfitüre, Marmelade oder Gelee hergestellt werden. Wer frische Beeren zur Verfügung hat, kann daraus ein köstliches Dessert zaubern.

Getrocknete Maulbeeren können zum Beispiel pur, im Müsli, im Joghurt oder zum Backen verwendet werden.

 

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Bildnachweis: Panthermedia/Volff

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