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Chinakohl: Zarter Kohlkopf

Chinakohl ist zarter als andere Kohlsorten und eignet sich zum Beispiel für die Zubereitung von Kohlrouladen
aktualisiert am 30.07.2014

Hell und zart: die Blätter des Chinakohls

Shotshop/lantapix

Inhaltsstoffe: Was Gesundes im Chinakohl steckt

Chinakohl enthält neben Folsäure auch B-Vitamine sowie Vitamin C. Chinakohl ist kalorienarm – er besteht zu 94 Prozent aus Wasser. Bei Babys und Kleinkindern sollten Sie wegen des Nitratgehalts besser auf Chinakohl verzichten.

Herkunft: Aus dem Reich der Mitte

Sein Herkunftsland trägt der Chinakohl im Namen. Im Reich der Mitte wurde er im 5. Jahrhundert erstmals angebaut. 10 Jahrhunderte später kam er nach Korea, über das er seinen Weg nach Japan fand. Diese drei Länder sind nach wie vor die Hauptanbaugebiete dieser Gemüseart, die dort zu den wichtigsten Nahrungsquellen zählt. Hierzulande ist der Chinakohl ein relativer Neuling: Erst seit dem frühen 20. Jahrhundert kennt man den Peking- oder Japankohl, wie er auch genannt wird, auch in Europa.

Botanik: In China zwei- in Mitteleuropa einjährig

Der ovale bis zylindrische Kopf des Brassica rapa pekinensis wiegt bis zu zwei Kilogramm. Seine leicht gekräuselten Blätter mit den breiten, weißen Rippen sind außen gelb bis dunkelgrün, innen meist gelb- bis hellgrün. In seiner Heimat gilt Chinakohl als zweijährige Pflanze, in Mitteleuropa mit seinem milderen Klima gedeiht er jedoch nur einjährig. Anders als bei den Kopfkohlarten schließen die Blätter der bis zu 60 Zentimeter hohen Pflanze von selbst, was an dem fehlenden Strunk liegt.

Saison: Chinakohl gibt's das ganze Jahr

Chinakohl kann man bei uns ganzjährig genießen. Zwischen Juni und Dezember ist die Hauptsaison.

Lagerung: Im Kühlschrank bis zu einer Woche

Chinakohl ist empfindlich: Er darf nicht zu sehr gedrückt werden und fault relativ schnell. Deshalb sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Strunk nicht verfärbt ist. Im Kühlschrank hält sich Chinakohl bis zu einer Woche.

Tipps zur Zubereitung: Knackig garen

Die äußere Schicht Blätter wird vor der Zubereitung entfernt. Roh eignet Chinakohl sich, gewaschen und in feine Streifen geschnitten, für Salate. Man kann ihn aber auch garen, in Eintöpfen beziehungsweise Suppen mitkochen, schmoren oder dünsten. Das geht schneller als etwa bei Weiß- oder Grünkohl, weil seine Blätter zarter sind. Welche Zubereitungsart man auch wählt, er sollte immer ein wenig knackig bleiben.

 

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Nährwerttabelle: Chinakohl (pro 100 Gramm)


Energie


kcal
13

Fett


gesamt (g)
Spuren

Kohlenhydrate


gesamt (g)
1

Mineralstoffe (mg)


Natrium (Na)
20
Kalium (K)
145
Calcium (Ca)
40
Magnesium (Mg)
10
Phosphat (P)
30
Eisen (Fe)
0,6
Zink (Zn)
0,3

Vitamine


Beta-Carotin (µg)
425
Vitamin E (mg)
0,2
Vitamin B1 (mg)
0,03
Vitamin B2 (mg)
0,04
Vitamin B6 (mg)
0,12
Folsäure (µg)
65
Vitamin C (mg)
25

Quelle der Nährwertangaben: Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle



Bildnachweis: Shotshop/lantapix

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